Ich war mal wieder auf Buch-Shopping-Tour. Neben meiner mittlerweile ziemlich langen Amazon-Wishlist, stöbere ich auch gern mal in einer echten Buchhandlung 🙂 nach neuer Lektüre. Letzten Dienstag war es wieder soweit. Eine Stunde hat es gebraucht und ich kam mit 4 neuen Büchern aus dem Laden heraus. Eines davon „Das Café am Rande der Welt“.

Ich hatte davon noch nie gehört. Der Rückseitentext klang ganz gut. Spiegel Bestseller sind oft auch ganz gut lesbare Bücher und 127 Seiten schienen mir überschaubar. Lediglich der Name des Autors kam mir irgendwie bekannt vor. Aber ich wusste nicht mehr woher.

Man sagt ja immer, dass man die richtigen Bücher zur richtigen Zeit liest. „Das Café am Rande der Welt„* gefiel mir vor allem, weil es sich um eine Erzählung handelt. Dass es hier um den Sinn des Lebens gehen sollte, fiel bei meiner Entscheidung in der Buchhandlung nicht wesentlich ins Gewicht bzw. auf.

In der letzten Woche schrieb ich erst den Artikel „Glücklich selbständig?“ und als ich dann „Das Café am Rande der Welt“ las, fiel mir auf, dass es viele Parallelen zwischen meinem Artikel und diesem Buch gab. Vor allem der Frage: „Wie kann ich glücklich selbständig sein?“ und „Wie finde ich eigentlich heraus, was mich glücklich macht?“.

Ein gutes Buch [Keine Rezension]

Eine sehr gute Freundin, die Germanistik studiert hatte, sagte mir mal:

„Ein Buch ist gut, wenn du es gut findest.“

– eine sehr gute Freundin 😉

Und das ist es. Es machte Spaß, „Das Café am Rande der Welt“ zu lesen. So, dass ich es an einem Abend komplett las.

„Das Café am Rande der Welt“ ist für mich also ein gutes Buch, dass ich dir empfehlen kann 🙂 .

Leicht und locker geschrieben. Inhaltlich vereinnahmend und inspirierend für neue Gedanken und Blickwinkel. Kein spiritueller ChiChi-Ratgeber, sondern eine Geschichte, die man tiefer oder weniger tiefer interpretieren, etwas daraus mitnehmen oder es einfach eine Geschichte sein lassen kann. Wie es einem beliebt.

UND: im Hinblick auf die Selbständigkeit und die Frage des Glücklichseins ein schöner Gedankenanstoß.

[Anmerkung]

Dass mir der Autor John Strelecky schon mal begegnet war, begriff ich als ich in „Das Café am Rande der Welt“ ein Wort las, das mir bekannt vorkam. „ZDE“. ZDE? ZDE! …irgendwo hatte ich das doch schon mal gelesen. Na klar! In „The Big Five For Life„*.  Im Nachhinein hätte ich lieber zurerst „Das Café am Rande der Welt“ gelesen und dann erst „The Big Five For Life“.

Letzteres legte ich irgendwann beiseite, weil mir dieser ständige ZDE irgendwann auf den Zeiger ging. Aber vielleicht war auch einfach nur die Story nicht mein Ding.

Und hätte ich gewusst, dass „Das Café am Rande der Welt“ vom gleichen Autor ist, hätte ich das Buch vermutlich nicht mitgenommen.

Nun kam es aber anders und damit nicht unbedingt schlechter 🙂

Jetzt Du!

Hast du schon mal Bücher von John Strelecky gelesen? Wie gefielen sie dir? Was sagst du zu seinen Geschichten? Und was ist dein Standpunkt zum ZDE? Ich freue mich auf deine Meinung!

 

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